340

*

ler, legt seine Fleischfasern und zuletzt auch seine Seh- n^nfasern an die Sehne des längern Bauches, unter dem er größtentheils liegt, in dessen Richtung er auch schief nach außen absteigt.

Diese gemeinschaftliche breite, kurze lind dicke Sehne beider Bäliche senkt sich über dem äußern Ge­lenkknopf des Schenkelbeines herunter, beugt sich ein wenig nach vornen herum, und heftet sich an den äußern Theil des obern Endes des Wadenbeines, bis auf eine kleinere Portion, die sich über den Kopf des Waden­beines an die äußere Seite des Schienbeines fcstsetzt.

Von dieser Sehne, zwischen welcher und dem äußern Seltenbande des Kniegelenks ein Schleimsack liegt 9 , gehen hinterwärts und vorwärts Fasern ab, die sich mit der Sehnenbinde des Oberschenkels ver. weben, auch zur Sehnenbinde des kknterschenkels etwas beytragen.

A b w e i ch u n g.'

Bisweilen ist er nicht zweybäuchig, sondern förm­lich dreybäuchig.

- Wirkung.

Beugt das Kniegelenk. Ist bep gebogenem Kme der Unterschenkel inwärts gedreht, so dreht er ihn auswärts, und entfernt also einen Schenkel vom

y) Monro Tab. 5.i. hat bisweilen mit der Gelenkkapsel Gemeinschaft.