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Birnförmiger MttSkel.

I"^r1sormis.

Albinus Tab. XXI. Fig. 6. 7- §. 285 .

Kommt vom untern und hintern Rande des Hüftbeins; ferner mit zwey oder drey sehnigen Spiz- zen, deren oberste die schwächste ist, vom vordem Theile des Kreuzbeins, zwischen dem ersten, zweyten, dritten, und vierten Loche. Anfangs ist er dünne, aber am breitesten, dann wird er im Raume zwi­schen dem Kreutz- und Sitzbeine, und hinten über dem Sitzbeine nur wenig absteigend dicker und rundlich, bis er wieder schmäler in eine längliche, mehr breite als dicke Sehne übergeht, die sich mit der Sehne des innern Hüftbeinlochmuskels und der Zwillingsmus- keln vereinigt, und an den innern Theil der Spitze des größern Rollhügels in der Mitte festsetzt.

Abweichung.

Oft fehlt die oberste vom Kreutzbeine kommende Portion. Bisweilen ist noch ein kleinerer über ihm, von ähnlicher Gestalt und Lage, vorhanden. Oder er ist von einem Theile des ischiadischen Nerven durch­bohrt Bisweilen ist er mit dem benachbarten mitt­leren Gesäßmuskel fast unzertrennlich verbunden.

5) S.Hildebrand §. 1245.