Wirkung.

Verkürzt die Zunge der Länge nach, krümmt sie ferner nach unten zu, so daß ihre Spitze das Zungen­händchen und den Grund der Mundhöhle berührt.

Griffelschlundkopfmus ke l.

Stylopharyngeus.

Alb in.Tab.XII. ilg.27.28-?P* S an t o ri n iTab.pcsth.VI.E» §. IZ6.

Kommt sehnig und dünne von der inneren und unteren Seite des bey jungen Leuten beweglichen Stücks des Griffelfortsatzes, wird dicker und unter den Schlundmuskeln allein rundlich, bis er allge­mach nach innen und vorne absteigt, mit dem Gau­menschlundkopfmuskel sich verbindet, dem oberen Schlundkopfschnürer sich bepfügt, und in den Schlund­kopf und in das Innere des Kehlkopfes sich verbreitet. Abweichungen.

Man sah ihn doppelt auf einer Seite 7 ; ja bis­weilen dreyfach. Der obere gieng bis in den Bogen des Zäpfchens, der mittlere zum Kehldeckel, der untere an den Schildknorpel Bisweilen streicht er bis in die Gegend der Stimmritze 9 .

7) B o eb m er Obs. Praef. p. 17. Instit. Osteol. p. 117.

8) Haase Myotomiae specimen de musculis Pharyngis

Lips 1784 . P- lZ.