folgendes mit einander gemein: i) daß sie hinten vom Zellstoffe und Bande, die ums Sehnervenloch liegen, sehnig entspringen, und zwar so, daß der innere und untere, und zum Theil der äußere gerade Muskel von dem gemeinschaftlichen, palmartigen, zwischen diesen Muskeln sich theilenden Bande, welches eine Furche in der obern Augenhöhlenspalte ausfüllt, vor­wärts laufen; 2) daß ihr Fleisch anfangs gerade aus­lauft, und gegen die Mitte breiter wird; 3) daß sie gebogen weitüber die Mitte des Augapfels nach vornen laufen; 4) wieder an Dicke und Breite abnehmen; und 5) sich mit ihren breiten, aber dünnen und kur­zen Sehnen in die weiße Haut des Augapfels, in gleicher Entfernung von der Hornhaut verlieren.

Indem sie der Reihe nach mit einander durch Zellstoff locker Zusammenhängen, umgeben sie fast den Sehnerven wie ein kegelförmiger Sack.

Ihre Sehnen machen schwache Spuren auf der weißen Haut, die daher hinter oder unter ihnen dün­ner erscheint.

Abweichungen.

Bisweilen fehlt einer der geraden Muskeln des Augapfels bep Schielenden *.

Sre

5) Wrikberg in den Göttingischen gelehrten Anz. von

1781. Seite L 3 z.