die innersten am geradesten. Um den äußern Augenwinkel findet man nicht nur sich kreuzende, sondern auch vom Rande der Augenhöhle weiterfortgesetzte Fasern.
Bisweilen gelangt eine kleine Portion von ihm mit dem Auszieher derOberlippe, eine andere mit dem kleinen Wangenmuskel zusammenstoßend bis zur Oberlippe 3 , eine dritte auch wohl zum Mundwinkel 4 .
Wirkung.
Bewegt anfangs die Augenlieder gegeneinander, und schließt sie, runzelt und zieht sie sonach gegen den großem Augenwinkel; preßt endlich den Augapfel, und treibt ihn in die Knochenhöhle, wobey zugleich die Haut der Stirne herunter, der Wange aber heraufgezogen wird. — Wirkt auch mittelbar auf die Absonderung der Thranen, und hilft sie gegen den in- nern Winkel bringen. — Wirkt mit beym Weinen. — Die inner» Fasern wirken beym Schlafen — die äußern beym Zusammenziehen der Augenlieder, und helfen zum Schärfersehen durch Ausschließung über- flüßiger Lichtstrahlen, ohne die Spalte zu verschließen. Findet sich die angeführte Portion, so zieht sie den Augenliedschlicßer herunter.
3) Alb in. Tab. XI. fig. 10. .Jantorini obs. anat.
Tab. 1. o.
4) Haller elem Pbysiol. Tom V. Lib. XVI. §. 2tf.