Indem nun unmittelbar oder durch ihre Nerven gereizte Muskelfasern sich zusammen ziehen, werden sie kürzer, dafür aber dicker und härter, zugleich gespannt, ungleich und runzelich.

Diese Verkürzung, bep der sich die Enden einer Muskelfaser ihrer Mitte nähern, ihre Grundtheilchen sich zusammendrängen, oder ihre Elemente sich dichter an einander begeben y , ist sehr verschieden; die Mus­kelfasern der Gliedmaßen und des Rumpfes scheinen sich verhältnismäßig weniger zu verkürzen, als die des Zwerchmuskels, der Därme, der Urinblase, des Schließers des Mundes, des Schließers des Afters, und des Schließers der Augenlieder. Einige dieser Muskelfasern verkürzen sich oft mehr, als um die Hälfte ihrer Länge.

Daß aber auch die Muskeln der Gliedmaßen weit über den gewöhnlichen Grad sich verkürzen können, so­bald nur die Einrichtung sich ändert, die sie zurück hielt, sehen wir vorzüglich nach queergebrochenerKnie-

Lo uiö's, Fvnrana's VerfucheführtHaller «leCerp. hum. Fabr. Tom. 2. <Beite 4ZY. an. Auch verdient Clossiu s drüber nachgelesen zu werden.

5)Der angebrachte Reiz gäbe den Theilchen eine stärker anziehende Kraft/ und bey der lebendigen Anziehungs- kraft fände kein entgegengesetztes Aurückstoßen Statt;" sagt Fotdyce Phil. Trans. Vol. 78-

C 2