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vermag nichts, so lange man nicht unmittelbar daS Fleisch des Herzens in die Kette bringt.

Die Lähmung eines Muskels, welche auf Durch­schneidung oder Auöschneidung eines Stücks des Ner- vens erfolgt, verschwindet bisweilen nach derWieder- zusammenwachsung oder Heilung 8 .

§. 27.

Unterbindet man hingegen die Arterien eines Muskels, so wird er dadurch erst nach eini­ger Zeit nur in so ferne gelähmt, als sie seiner Ernäh­rung schaden.

§. 28.

Von dem. lebendigen Körper ganz getrennte Muskeln oder auch Stücke von Muskeln, zeigen noch eine Zeitlang, beym Reizen ihrer Substanz oder ihrer Nerven dieses Zusammenziehen und Zittern, doch einige länger, als andere. Gewöhnlicherfolgt dies nach dem Grade ihrer Reitzfähigkeit, oder in der Ordnung, in welchersie sich durch schwächere Reize inBewegung ver­setzen lassen (§. 322). Das aus lebendigen Menschen 9

L) S. ArnemannS lehrreiche Versuche an Thieren. Ich sah selbst die auf Durchschneidungvon Nerven bei) chirur­gischen Operationen am Menschen erfolgte Lähmung ver­schwinden.

9)Meminimus ipsi vidisse hominis cor, qui eviscera- ,,tus erat (6upplicii genere apud nos versus prodito- rej recepto) «juod in ignem de more injecturo, sal-