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kelmuskels, und in den viereckigen Schenkelmuskel ;u verbreiten, und mit der innern Schelkelkranzar- terie zusammen zu münden.

Ihr Hautast und Pfannenast sind die unbestän« djgsten.

§. i8y.

Die ischiadische Arterie^ tritt unter dem Birnmuskel, dem sie mit der Schaamarterie anasio- mosirende Zweige giebt, vor, gleichsam als hielte sie die Richtung des Stammes der Beckenarterie; steigt lange im Becken abwärts , bis sie unter einer Wurzel des ischradischen Nervens und dem Heber des Afters aus selbigem tritt.

Im Becken spaltet sie sich am Sitzknorren unter Abgabe kleinerer unbeständiger Aestchen an den Mast­darm, auch wohl an den Uterus, an die Harnblase und an den innern Hüftbeinlochönntskel, in zwey fast parallele Aeste, in den grössern, dem Kreuzbein nähern Ast, oder die eigentliche ischiadische Arterie, und in den kleinern den Geschlechtsthei- len nähern Ast,-oder die Schaamarterie, welche die mittlere Mastdarmarterie (Hämorrhoidalarterie) erzeugt; geht dem untern großen Beckenbande

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9) Tschiadica

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