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So verhält sich auch die zweyte, dritte, vierte und fünfte Seitenkreuzbeinarterie. Jede nämlich spaltet sich in ihrem Loche in einen vordern grös- sern zum Nervenknoten, zur festen Hirnhaut, und zur hintern Fläche der Körper der Kreuzbeinwirbel gehenden Ast, und einen hintern durch die Wirbel dringenden Ast, welcher nach Abgabe von Zweigchen ans Fett, an den Nervenknoten und an die feste Hirnhaut mit der Gesäßarterie anastomosirt.
§. 182 .
Die Gesäßarterie * entspringt gebogen aus der Beckenarterie, als ihr größester Ast, giebt sehr selten Aeste an den Heber des Afters, verbirgt sich nach innen zu zwischen die beiden Wurzeln des ischia- dischen Nervens— im Becken selbst erzeugt sie bisweilen die kleine Gesaßarterie, oder die Hüftbeinlochsarterie, oder die Hüft- und Lendenarterie, oder die ischiadische Arterie, oder die gemeinschaftliche Schaamarterie; ausser diesen kleine unbeständige Aestchen für den Mastdarm, an den untern Theil des Hüftbeins, an den Schaambeinmuskel, Darmbeinmuskel, und ans Schaambein.
Drauf tritt sie zwischen dem Mittlern Gesäßmuskel und Birnmuskel aus dem Becken, und erzeugt im Durchgänge selbst einen großen Zweig ins Darmstück
5) Glutea oder Iliaca posterior siye externa.