Von ihnen gehen im unreifen Kinde Fortsetzun­gen in die Membran des Sehelochs *.

Die Centralarterie der Markhaut 3 ent­springt vom Stamme der Augenarterie, oder einer andern Ciliararterie, oder vom untern Muskelast; bisweilen ist sie doppelt oder dreyfach; die Haupt» sächlichste tritt ohngefähr in der Mitte der Länge deS Sehenervens, oder später, durch die Scheide desselben mitten in sein Mark; lauft in der Achse desselben wei­ter; und dringt mit ihm, so wie auch die übrigen,, durch das Siebchen der dicken Augapfelhaut,

und verbreitet sich auf der Fläche der Mark­haut, welche dje Glasfeuchtigkeit berührt, in ein Gewebe, das in einer Haut ausgespannt erhalten wird, auf welche auswendig gleichsam das Mark auf­getragen ist.

Ein im ungebohrnen Kinde ganz deutlicher Ast dringt mitten durch die Glasfeuchtigkeit zur hintern Fläche der Linsencapsel, wo er sich wie ein Strahlen-

1) Al bin. Annot. acad. Libro I. Wrisberg, Novi Commentarii societatis Goettingensis 1772. Tab. I.

Fig.2. u. Z. sehr schön nach einer Vergrösserung B lu- menbacli de Oculis Leucaethiopum Commentauo Goettingae 17-Stf. c.lig. von vornen. Ebenderselbe Ul sei­nen Institution es Physiologie»« Goett» 1787. Tab, 2. von hinten.

2) Gentralis retinae. 1