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Durch diese Zusammenmündungen geschieht es ferner, daß, wenn sogar der Hauptstamm einer Arterie unheilbar verstopft, unterbunden oder verwebt ist, dennoch in alleAeste desselben jenseits des Bandes das Blut durch Nebenzweige, die allmahlig ausgedehnt werden, gelangen kann.
Daher kann auch das Blut, welches z.B. in Entzündungen heftig nach einem Theile getrieben wird, nicht mit der ganzen Kraft des Herzens gegen diesen Theil stürmen, weil die Zusammenmündungen als Auswege diese Kraft brechen.
Durch sie wird vorzüglich noch die rechte Hälfte des Körpers mit der linken in Verbindung gebracht.
Ferner tragen sie auch zur innigern Mischung der Bluttheilchen das ihrige bey, indem sie das Blut oft sehr entfernter Stämme zusammenbringen und vereinigen.
Die Zusammenmündungen der Arterien hindern also die Stockungen des Bluts, und bauen der auf selbige folgenden Verderbung der Theile, dem sogenannten Brande, vor.
Allein auf der andern Seite vermehren die Zusammenmündungen und die daraus entstehenden Netze hie Reibung der Blutkügelchen.