Der Bogen der Aorte und der Lungenarterie aber scheint die Ursache zu seyn, daß kein leerer Raum zwischen den ausgepreßren Blutwellen übrig bleibt, sondern eine Welle die andere berührt 2 .

In kleinern Gefäßen streifen die Blutkügelchen, so dicht an den Arterienwänden hin, daß sie, um durchzukommen, zu einer Epform sich zu verändern scheinen 2 .

Die Bluttheilchen gerathen in den Arterien in einen Wirbel unter einander.

§. 89 -

Von den Bluttheilchen selbst aber werden diese» rügen am geschwindesten bewegt, welche theils an sich größersind, folglich beygleicherDichtheit mit kleinern eine kleinere Oberfläche haben, theils größere Dichtig- keit, oder größere specifische Schwere besitzen, folg­lich ihrer kleineren Oberfläche wegen den wenigsten Widerstand im Blute, mit welchem sie fortgetrieben werden, erfahren theils in die Achse, als die gera­deste, folglich kürzeste Linie, gerathen.

Auch werden die zum Wegschnellen bequemsten

Theit-

r) Achilles Mieg de mirabili corporis humani arti- ficio. Basileae 178 7 - pag. 6.

2) Vortreflich abgkbildet bey Reichel de Sanguine eins*» gu« motu Experiments. Eipsiae 1767. Eig. Z. g. g.