treiben des Blutes aus den Arterien, selbst nach dem Tode; 6) das Absterben eines Gliedes, dessen^ Arterie sich wegen Verknöcherung nicht zusammenzie­hen, folglich auch nicht hinreichend das Blut in die Denen pressen kann.

6) Daß aber auch durch die Lebenskraft oder Reiz­barkeit der Arterien diese Zusammenziehung erfolge, beweisen: i)alle so eben angeführten Gründe, und daß alles dieses weit nachdrücklicher im Leben als nach dem Tode erfolgt; 2) die bewiesene Reizbarkeit der Arterien, die keinen andern Nutzen haben kann; folglich muß auch das Blut, als ein Reitz, auf die Arterien wirken und sie auf eine ähnliche Art, wie das Herz, zum Zusammenziehen bringen.

Mittlere Geschwindigkeit des BlurlaufS in den Arterien»

§. 77 -

Aus einer im Leben ge^ffnctcni^rtcvtc springt das Blut mit Gewalt in einem Bogen hervor, welcher Bogen wahrend der Zusammenziehung des Herzens größer ist, als während der Erweiterung.

Die mittlere Geschwindigkeit, mit welcher das Blut durch die Arterien strömt, beträgt im Menschen vom besten Alter, etwas mehr als zwey pariser Fuß bey jedem Schlage, oder Puls. Denn nimmt man 70