terien werden, desto dichter werden die Netze der sie umgebenden Nerven. Der sympathische Nerve ge­hört fast ausschließlich den Arterien am Halse und den Arterien der Eingeweide in der Brust und im Unterleibe.

Gewöhnlich laufen die Nervenäste, die sich durch ihre gelbliche Farbe auszeichnen, unter beständiger, doch nicht regelmäßiger Abgabe von Fäden, dicht an dse Arterien geheftet, der Länge nach hinab.

Sehr schön und ohne mühsame Vorarbeit sieht inan diese Nervennetze die Wirbelarterie in der Hirn­höhle, und in magern Personen auch die großen Aeste der Gekrösarterien umziehen *. Die Nabelarterien und Mutterkuchenarterien aber scheinen nervenlos zu feyn. Doch verrathen die Arterien im Leben wenig Empfindlichkeit.

Queerdurchschnittene Arterien.

§. Zr.

Schneidet man eine Arterie im Leichnam queer durch, so zeigt sie wegen der Schnellkraft ihrer Häute (§- 57-) eine offene und zirkelrunde Mündung. Die Aorte und einige ihrer größern Aeste zeigen sich zwar im Leichnam im Durchschnitte platt oder oval, theils weil sie leer sind, theils weil die benachbarten Theile

8) Diese schönen Netze verdieiten noch eigene Abbil« düngen.