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abgehenden Aeste bemerklichen, mondförmigen Falt- chen sind mechanisch nothwendig. In den Arterien der Eingeweide ältlicher Personen scheint diese in­nerste Haut bisweilen runzelig und gleichsam brüchig.

Die Arterienhäute lösen sich zu einem Zellstoff auf. §. 47 -

Diese drey Häute der Arterien lassen sich bey einer ansangenden Fäulniß leichter, als außerdem, von einander absondern, und lösen sich in einen Zellstoff durch Einwässerung auf; doch am deutlichsten die äußere Haut.

Dicke der Arterienhäute.

§. 48 -

Die Dicke dieser Häute ist Ursache, daß gröbere Arterien ihr Blut nicht durchschimmern lassen, son­dern weiß aussehen, und blos die feinern Arterien roth erscheinen.

Arterien, Venen und Saugadern der Arterien. §. 49 -

In der zelligen Scheide oder der ersten Haut einer Arterie zeigen sich, außer zufälligem Fette, oder Blutwasser in Wassersüchtigen, oder Luft in einer Windgeschwulst 7 , die Stämmchen der den Arterien zugehörigen Blutgefäße, Nerven und Saugadern.

7 ) AI Mn am angezeigten Orte. Seite Z4.