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legen 4 , je behutsamer man dabey verfahrt. Doch scheinen diese Queerfasern nicht vollkommen runde Ringe zu bilden, sondern spiralförmig in schräger oder schiefer Richtung, auch nach außen zu ein wenig lockerer, nach innen zu etwas dichter, an und neben einander zu liegen oder verschlungen.

Mit dem Feinerwerden der Arterien wird das deutliche Unterscheiden dieser Fasern beschwerlicher.

Die Arterien des Hirns haben in Rücksicht ihrer Größe verhältnismäßig am wenigsten von dieser fase­rigen -Haut; daher sie auch offenbar die allerdünn­sten sind.

Die Richtung dieser Fasern ist Ursache, daß der Rand einer der Queere nach zerrissenen Arterie ziem­lich regelmäßig, hingegen der Rand einer der Länge nach zerrissenen Arterie gewöhnlich zackig aussieht.

Von gewöhnlichen Muskelfasern sind diese Fa­sern durch die Härtlichkeit, Undurchsichtigkeit und Schnellkraft, und dadurch, daß sie auf einen ange­brachten Reitz sich nicht so schnell oder so stark zusam­menziehen, auffallend unterschieden; und doch ver­halten sie sich, wenn man nach den Erscheinungen an lebendigen Arterien urtheilendarf, muskelartig*.

4) a lb in. am angezeigten Orte. Fig.r.

5) Haller ad objecdones contra experirnenti sua pro- positas Responsio in den Operibus minoribus Tom I*