den Fasern der Lungenkammer ausser dem, was schon oben bemerkt worden, darinn, daß sie in obige zwey Stücke von Sternen zusammenfahren 3 .
z) Wolfs theilt diese Fasern noch in vier Ordnungen. Die erste Ordnung (Tab. in. von 53 bis 17 -) entspringt auf der untern Flache des Herzens vom hintern linken Knorpelfaden, und vom Raume zwischen beyden linken Knorpelfäden, und setzt sich in den grössern Theil der untern Kerbe. Am Ursprünge sind diese Fasern dick und rundlich, vorragend und abgesondert; im Fortgange aber werden sie flacher, und weniger von einander unter, schieden. Sie steigen schräge, etwas geschlängelt oder gekräuselt, rechts und vorwärts gegen die Kerbe und die Spitze, liegen folglich unter allen Fasern des Herzens allein in entgegengesetzter Richtung vom Verlauf des Knvrpelfadens. Die ersten sind die kürzesten, die letzten die längsten. Auch lassen sie wohl mit Queerfa- sern ausgefüllte Zwischenräume übrig, indem sie von einander weichen, und sich wieder zusammen begeben. Ihr fester Punkt ist die Lrria, ihr beweglicher das Filum cartilagineum sinistrum posterius.
Die z we y te Ordnung (Tab. 11. 7. 8. rr. lus 29. und Tab. ui. 25.50. 35. 41. 47.50. 1 .) entspringt von der Hälfte des Zwischenraums beider Knorpelfäden, vom linken Knötchen, und vom linken vordern Theile derAorte,' bildet den gewölbten Theil dieser Kammer, und setzt sich in den Rest der untern Kerbe und an den untern Stern. Diese Fasern zeichnen sich durch die Stärke ihrer Bündel, durch die Zerästelung und durch sehr ansehnliche mit Queerfasern angefüllte Zwischenräume zwischen ihren Aesten aus.
Die dritte Ordnung besteht aus wenigen Fasern, welche von der Brücke über der Kranzarterie entspringen, und gleichsam eine Lamelle vorstellen, und sich in den obern Focus fügen.