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Lunge nvenensack.
§. 21 .
Die unter einander und auf dem Hohlvenensacke zusammenkommenden vier Lungenvenen gehen in einen ähnlichen Sack wie die Hohlvenen über, welcher aber höher und mehr rückwärts liegt, auch durchaus ohn- gefähr um zwey Siebentel oder ein Fünftel kleiner als der Hohlvenensack erscheint, übrigens aber eben so wie dieser aus einem dünnern, glättern Theile, und einem dickern, fleischigem, hahnenkammähnlichen Anhänge oder Ohre besteht.
Z. 22.
Erliegt über derAortenkammer hinter dem Hohlvenensacke so, daß vorwärts nur sein an die Lungcn- arterie sich legendes Ohr sichtbar ist. Bisweilen ragt sein Ohr nicht einmal so weit vor, sondern verbirgt sich zwischen der Lungenarterie und Lungenvene.
Der größte Theil dieses Sacks 7 (das Ohr abgerechnet) ist von außen einigermaßen würfelförmig. Die Hintere Fläche besteht aus vier Bogenlinien, da- gen gleicht, beweisen Sandiforts eigene Worte.
pag.28- ,,Canalis arteriosi nullum vestigium“ verglichen mit Seite 29. ,,Apex digiti vero e Ventriculo dex- iro in arteriam Aortam pertingebat. “ M. Baillie
Anatomie des krankhaften Baues des M-K. Berlin 1794. S- 24.
7) Die beste Abbildung von diesem Theile des Sacks siehe bey Wo lfs. Tab. irr.