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welcher sie von der Aortenkammer unterscheidet, wo sie auch gewöhnlich, wenn sie zu sehr ausgedehnt wird, platzt.

Im Ganzen ist ihre Höhle in Erwachsenen offen­bar geräumiger als die Höhle der Aortenkammer, wie 7 zu 5, oder Z zu 2, oder Z zu 1; und zwar desto geräu­miger, je älter der Mensch ist

Auswendig ist sie mit einer Fortsetzung des Herz­beutels , inwendig mit der Fortsetzung der Haut deS Hohlvenensacks bekleidet.

Die Muskelfasern beyder Herzkammern sind, was ihre Gestalt, Lage, Verbindung und ihren jnnern und äußern Bau anbetrifft, so sehr verschieden, daß man füglich sagen kann, jede habe ihre eigene Natur.

Die Lungenarterienkammer ist dreyeckig, schwach, dünne; die Aortenkammer oval, dick und stark.

9) J. N. Weiss de dextro cordis ventriculo post mor­tem ampliori. Alttorff. 1767. UNd Sabatier Disser- tatio. Ergo in vivis animalibus ventriculorum cor­dis eadem Capacitas. Parisiis 1772. glauben , bie rechte Herzkammer erscheine blos nach dem Tode weiter, weil sie zuletzt vom Blute ausgedehnt werde. Die Untersu­chungen von ganz gesunden Herzen müßte dieses ent­scheiden. Wahrscheinlich ist es indessen nicht, theils weil die Blutwelle für die Lungenarterie Loch wohl grös­ser sepn muß, da sie bald eine häufige Ausdünstung herzugeben hat, theils weil alles Eingesaugte in die Hohlvene strömt, und daher eine weitere Kammer zu erfordern scheint.