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delchen. Bisweilen zeigen sich statt eines großen zwey, drey oder vier kleinere Muskeln.

Der m i'ttlere Zipfel, welcher der Scheidewand des Herzens entspricht, liegt hinterwärts, steigt fast senkrecht auf, und hangt sich in einen eigenen, oder in einen mit dem folgenden gemeinschaftlichen, oder auch wohl in keinen Muskel; fehlt auch wohl gänzlich, so daß man nur zwep Zipfel bemerkt.

Der kleinere Zipfel liegt niedriger vornen am scharfen Rande, ist ziemlich lang, und setztsichan einen bis vier Muskelchen.

. Im Leichnam erscheint die Mündung dieser Klappe im Umfange elliptisch; im lebendigen Men­schen aber ist sie ohne Zweifel, wenn sie vom Blute ausgedehnt wird, kreisförmiger. Die knorpeligen Knötchen, die man oft in ihnen antrifft, sind wohl Kränklichkeit.

Der Nutzen dieser dreyzipfeligen Klappe ist augenscheinlich, um den Einfluß des Bluts in die Lun­genkammer zu gestatten, den ^fluß aber zu verhin­dern. Sie erlaubt nämlich dem aus dem zusammen­gezogenen Hohlvenensacke getriebenen Blute, welches die freyhangenden Zipfel dieser Klappe wie ein Keil von einander treibt, und sie gegen die Wände der Kammer anlegt, ganz leicht den Einfluß, verhindert aber den Rückfluß aus der Herzkammer in den Hohl-