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liegt, welche von der vorder» und hintern Fläche des Rückenmarks entspringen, und, indem sie mit denen von der andern Seite zusammenmünden, meist ringförmig das Rückenmark umgeben (Circuli venofi eervicales medullae fpinalis), und sodann durch die Lücken zwischen je zwen Wirbeln zur Wirbelvene gelangen. Ueberdies münden die obern dieser Venen mit den Hirnvenen, die untern mit den untern Venen des Rückenmarks zusammen.
Selten begiebt sich diese Wirbelvene in die innere Halsvene.
Bisweilen ist die Wirbelvene doppelt 3 .
§• 256.
Nachdem nun die Schlüsselbeinvene hinter dem vordern Ende des Schlüsselbeins die innere Halsvene unter einem spitzigen Winkel ausgenommen hat, wo sich auf der rechten Seite von vornen, auf der linken Seite von hinten jeder Saugaderstamm seiner Seite in diesen Winkel ergießt, geht nun Die r e ch t e S ch l ü s- Die linkeSchlüsselbein- se l b e i n v en e 4 , als Vene, als die längere, schräg die kürzere, fast senk- in der Brustscheidewand gerecht auswärts und et» gen die rechte Schlüsselbein-
Z) Sandifort Obs. anat. path. Lib. 4. Cap. 8. S- 97 .
4) Mayer nennt diesen fortgesetzten Stamm Vena }ugu-
laris, und bildet diesen Zusammenfluß gut ab. .