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Blut mit* schneller nach dem Herzen zurückbe­fördert.

Werden daher diese Klappen von dem rückströ- menden Blute ausgedehnt, so geben sie den Venen an den Stellen, wo sie sich befinden, ein knotiges Ansehen, wie man an sich selbst nach mäßiger Unterbin­dung des Arms leicht und deutlich wahrnehmen kann.

Vergleichung der Venenhäute mit den Arterienhäuten.

§. 225.

Da die Häute der Venen zu ihrer Mündung weit dünner als bey den Arterien ist, so fallen sie nach einer Durchschneidung zusammen, so, daß ihre Mündung kaum wie eine Spalte aussieht, falls sie nicht ringsum an die Substanz eines Theiles geheftet sind, und dadurch aus einander gehalten werden, wie z. B. in der Leber oder im Uterus.

§. 226.

Die Venen gehören offenbar zu den Theilen, die neu erzeugt werden, wie dies die Narben lehren.

^ §. 227.

Die specifische Schwere der Venenhäute ist, da sie dichter als die Arterien sind, auch ansehnlicher, besonders in jungen Körpern; zum Wasser verhält sie sich wie 105 oder 110 zu 100.

<K. Gefäßlehre» D d