sammenhängt, und an großem Stammen mit vielen Gefäßen, Arterien und Venen, versehen. Etwas sibernähnliches zeigt sich nur an den größer» Venen. Nerven für Venen sind noch nicht deutlich genug dar­gelegt worden, welches auch um so schwerer halt, als die Haute der Venen weit dünner und feiner, als die der Arterien, sind 4 . Nervenschlingen wer­fen sich freylich, aber sehr locker, um die Antlitz­venen.

Die innere Haut ist mit der vorigen.'sehr fest zusammengeheftet, und daher nicht leicht von ihr zu trennen, inwendig äußerst glatt, schlüpferig, beugsa­mer als die der Arterien, und an verschiedenen Stel­len zu Klappen verdoppelt. Auch diese Haut besitzt Gefäße. Man sah sie nämlich bisweilen nach einer Aderlässe bis zum Herzen hin entzündet 5 .

Diese Häute der Venen lassen, weil sie so dünne sind, selbst in den Haupttstämmen das Blut durch­schimmern; ferner lassen sie sich noch leichter, als die Häute der Arterien durch Einwässerung in Zellstoff auflösen.

-) Der große Edinburger Lehrer Monro führte 1778, in seinen Vorlesungen an, daß er an seiner eigenen blos- gelegten Armvene keine Empfindung yom Anstechen und Oeffnen gehabt habe.

5) John Hunter nach Bell's Zeugniß LyslemofSur* gery. Yol,I. pag. Hit