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fast eine halbe Linie dicke knorpliche Scheibe, auf der man noch die strahliche Bildung der vorderen Capselwand erkennt; doch das in selte­nem Grade ausgebildete schöne Gefassnetz ist na­türlich verschrumpft. Die Linse ist vermuthlich früher in der Capsel aufgesogen worden, während diese sich entzündete, verdickte und mit der Iris verwuchs, weshalb auch keine weitere Resorbtion statt finden konnte.

Der Wundnarbe, welche die Nadel in der Sclerotica zurücklässt, habe ich nur in den ersten Fällen erwähnt; ich habe sie immer nur mit Mühe aussen auf der Sclerotica wieder aufsuchen müs­sen; ein paarmal erschien sie als ein durchschei­nendes, knorpliches Pünktchen, allein immer liess sie weder auf Sclerotica, noch Choroidea eine Spur zurück. Ich glaube daher, dass die entzündlichen Zufälle nach der Reclination wohl am wenigsten von der Stichwunde ausgehen, und dass diese, an der rechten Stelle angebracht, wie ein ein­facher Hornhautstich, für eine intensiv, höchst geringe Verletzung zu achten ist.

Weit mehr Beachtung verdienen die Bewe­gungen der Instrumente im Innern des Auges,