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unten eine ziemlich grosse Öeffnung, wodurch der Operirte nach und nach wieder vollkommen sah. Beer nennt diesen Fall einen Blutnachstaar, Cataracta secundaria crumosa. Da aber obige Fälle beweisen, dass derselbe häutige Nachstaar auch ohne alles Blutextravasat sich bilde, so glaube ich darin die durch Gefässe belebten und verdunkelten Membranen zu erkennen, in welchen das unten befindliche Loch durch den Austritt der Staarlinse bei der Extraktion entstand.
Bemerkenswerth scheint es mir, dass dieser Nachstaar in allen hier vorliegenden Fällen, wo er, wie zum Beispiel Tab. II. Fig. 6 a und b, stark ausgebildet und selbst durch Blutgefässe ernährt war, die bis zu seiner Mitte Vordringen, doch mit der Iris in gar keiner Verbindung stand. Er kann also nicht als plastische Ausschwitzung der Uvea zu betrachten seyn, die auf eine Iritis erfolgte, wie dieses Adam Schmidt in sei- . ner sonst trefflichen Schrift *) als häufigste, ja fast einzige Entstehungsart des Nachstaar es behauptete und viele 2 ) nach ihm annahmen. A.
') Ueber Iritis und Nachstaar, p. 58*
a ) Benedict, Monographie des grauen Staares. Breslau,
1814- pag. 2-