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verhältnissmässig wenig veränderte Iris würde wohl kaum die innere grosse Desorganisation er- rathen lassen; daher scheint dieser Fall auch be­sonders für künstliche Pupillenbildung belehrend. Es ist hierbei sehr begreiflich, warum ein ein­facher Einschnitt in diese Masse, deren Dicke und Ausdehnung man von aussen kaum ahnet, nicht ollen bleibt; wenn nicht ein ganzes Stück, wie bei der Korektomie, herausgeschnitten, oder die Iris, durch die Koredialyse, am Rande, sammt dem Staare, losgetrennt wird, so lässt sich in solchen Fällen wohl keine bleibende Pupillen- Öäiiung erwarten.

Die Veränderungen der Retina dieser blind- gebornen Augen mögen auch angeboren seyn; sie würden freilich wohl selbst die gelungenste Ope­ration fruchtlos gemacht haben.

Nach der Erzählung dieser an acht Augen

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nach Staaroperationen beobachteten organischen Veränderungen, die ich mit möglichster Genauig­keit untersuchte, und weil hierbei scheinbare Kleinigkeiten oft wichtig sind, im Detail um­ständlich mittheilte, sey es mir erlaubt, noch