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züglich durchsichtig ist; am Rande der Retina, wo die Linse liegt, sieht man nur eine ganz leichte liebliche Trübung der Glashaut. Die ne­benstehende Figur *) stellt dasselbe Auge dar, nachdem es ein paar Tage im Weingeiste gelegen hatte.

Die Trübung der Hyaloidea hatte dadurch bedeutend zugenommen, die Netzhaut runzelte sich, es erschien ein fast vollkommen regelmässi­ger, sehr dicker, weisser, ringförmiger Wulst, von dem man zuvor, seiner Durchsichtigkeit we­gen, nichts gesehen hatte; um so aulfallender ist es, dass die llorartige dünne Membran hinter der Uvea, in der dieser Wulst sich bildete, durch den Weingeist nicht viel mehr getrübt ward, sie veränderte sich nicht mehr, als die Glashaut. Sie scheint um so mehr für Capsel gelten zu müssen, weil diese bekanntlich sich auch im Weiimeiste

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nur wenig trübt. Durch die ovale Öffnung in ihr, hinter und unter der Pupille, war vermuth- lich die Staarlinse bei der Niederdrückuns hin- durch gegangen, sie hatte sich später durch ein ganz feines, spinnenwebenartiges Häutchen wieder

) Tab. I. Fig. 4 b.