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del gefasst, auf beiden Seiten losgerisseü und au die gewöhnliche Stelle nach aussen und unten in den Glaskörper niedergedrückt, wo gerade das weisse Röllchen lag; die Kleinheit desselben zeigt zwar, dass dieses Capselstück während der 8 Jahre etwas, doch wenig resorbirt worden sey; eine Bestätigung für Beers Behauptung, dass die Capsel sich sehr schwer auflöse» Die Staarlinse selbst scheint dagegen ganz aufgelösst und durch Aufsaugung verschwunden. Die erst völlig durch­sichtigen, gallertartigen, dann wie Eiweiss geron­nenen Wülste waren wohl kein Rest der Staar­linse, da Fragmente derselben schwerlich so klar geblieben waren; doch darüber im nächsten Falle mehr.

Es bestand in diesem Auge fast gar keine Scheidewand zwischen der wässerigen und Glas- feuclitigkeit, welche daher auch ganz dünne und fast eben so flüssig, als jene geworden war; der Pupille gegen über zeigte sich selbst unter Wein­geist keine Spur von Hyaloidea; daher rührte wohl das am lebenden Auge auffallende Schwan­ken der Iris, welche frei im Wasser schwebte und von hinten weder durch die Linsencapsel, noch die Hyaloidea unterstützt wurde. Bei der