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Das erste Glied der Finger ist durch eine glatte und schlaffe Kapselhaut mit seinem Mittelhand- Heine verbunden; wird aber r) theils durch die Sehnen der Strecker, 2) theils durch die Scheiden der Sehnen der Beuger auf dem Gelenke, z) theils durch folgende eigene Bänder verstärkt»
Selten b än der-
Die Stitenbänder (Ligamenta lateralia digito* rum Fig. 30. a.) heften jedes der drry Gelenke eines Fingers an den Seiten zusammen, indem sie von dem Höckerchen des einen Knochens zu dem Höckerchen des andern gehen; sind sehr stark und wulstig erhaben, aber nach der Starke der Knochen, die sie Zusammenhalten, an Stärke verhältnißmäßig verschieden.
Queerbänder der Fingergelenke.
Annuli ligamentoSi iuncturarum digitorum,. Weitbrecht Tab. 5. Fig. 15.
§. 76 .
Auf der Hohlhandseite der drey Gelenke der Finger befinden sich bald einfache, bald doppelte, bald schmälere, bald breitere Bändchen, die, als halbe Ninge, die Sehnen der Beuger umschließen.