Icn findet, und welches sich in Ansehung feiner Mengs nach der Größe oder dem Umfange der GelenkkapseL zu verhalten pflegt. — In dem ansehnlichsten aller Gelenke, nämlich dem Kniegelenke, ist daher auch dessen am meisten vorhanden. Man wollte in selbigem eigene Drüschen (Glandulas articulares) zur Absonderung des Gelenksafts bemerkt haben. 2 -
Dieses Gelenkfett liegt meistens in eigenen Grübchen des Knochens, so daß es zwar sanft gepreßt, aber nicht zerstört werden kann; und endigt sich in eigene
r) Am ausführlichsten beschreibt diese sogenannten Gelenk» drüsen Elopton Hävers- Siehe seine Obseryati«ne» de assibus. Die beste lateinische Uebersetzung von Schreiber. Amsterdam 1731. Das Original erschien englisch 1691. — Ihm folgten bis auf Monro (De-
scription of tlie Bursae Mucosae Edinb» 1788- fol) fast
alle Zergliederer; z. B- Pitschel, welcher die Beschaffenheit in Ansehung der Größe dieser Fettklümpchen in den meisten Gelenken schildert, in seiner Dissertatio de Axungia articulorum, Lips. 1740. wieder abgedruckt in H a l l e r 's Selectus Dissertationum anatomicarum Vol. VI. pag. 407. Desgleichen Haase de unguine articu- lari eiusque vitiis. Lips. 1774. und selbst Hg ll e k in seinen Elementis?b^siologiae.
Sonderbar ist's, daß, da Hävers vollkommen gleiche Dräschen in den Gelenken, und zwischen der Sehnenscheide und dem Fleische des Muskels annahm, seine sogenannten Gelenkdrüsen allgemeinen, seine Mus« keldrüschen gar keinen Beyfall fanden.
Eben so sonderbar, daß man diese Drüschen nach ihm Giandulas Haversii nennt, da er doch S- 21a selbst fllK führt, daß sie Cowper kannte.