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S. Th. y. Soemmerring,
der Albinus’schen und Brugmans’schen zu Leiden, der M ecke Ischen ehedem zu Berlin, jetzt zu Halle, der W a 1 - tersehen zu Berlin, der Universität zu Würzburg, der Gott- diard’schen zu Bamberg, und besonders noch in der grossen Sammlung des G. R. Wenzel, so wie des Dr. Behrends zu Frankfurt am Mayn betrachtete, können mir als die besten Belege dienen.
Ich wiederhole demnach: 4. der gesunde Gallus eines übrigens gesunden Knochens, einige Zeit nach ganz vollendeter Heilung betrachtet, ist weder weniger gefässreich als der übrige Knochen, wie Cheselden * 7 °), noch mehr gefässreich, wie Haller 7 1 ) meinte, sondern die mittlere Meinung ist die richtige. Dieser zu Folge ist die Beschaffenheit der Blutgefässe des Gallus ganz dieselbe, wie die im übrigen Knochen.
Auch wird der Gallus gesunder Knochen nicht, wie Schlichting 7 2 ) meinte, allein vom untern Th eile des gebrochenen Knochens producirt, sondern beide Theile, das ist, sowohl der obere als der untere, erzeugen gleichmässig den Gallus.
B. Der gesunde Gallus gesunder Knochen hat auswendig die Dichtigkeit, Härte, Glätte, Festigkeit und Farbe des übrigen Knochens, und ist deshalb lediglich durch etwaige Abänderung der Totalform des Knochens, und bisweilen selbst durch diese kaum von ihm zu unterscheiden.
C. Der gesunde Callus gesunder Knochen hat, nach sei-
70) In der Einleitung seiner Osteographia. London 1735. Fol.
71) Callus vasa, quam os numerosiora habet et osse est rubicundior. —• Callus tarnen inorganicum semper cellulosum et spongiosum aut solidum concrementum. Ele- menta Physiologiae, Lib. 29. S. 4. §• 26. pag. 334 * und 356 .
72 In De Man's. Diss. de natura hominis. Litgd, Batav. 1754- pag, $t.