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über die geheilte Verletzung eines fossilen Hyänen - Schedels.
gut erhaltenen, sowohl von Goldfuss als von Cu vier 49) trefflich abgebildeten fossilen Bären-Schedel, nebst dem dazu gehörenden Unterkiefer aus Gailenreuth, welcher einem frischen Bärenschedel aus Litthauen fast ununterscheidbar an absoluter Grösse und Gestaltung seiner Theile, sowohl im Ganzen als im Einzelnen, seihst bis auf anscheinende Kleinigkeiten, gleicht, welches auch die ausdrücklichen Zeugnisse Buckl and’s 5o ) und Cuvier’s 5l )? nach eigener Vergleichung dieser Schedel in der Natur selbst, bestätigen.
Auch das Bruchstück des fossilen Unterkiefers von einem Wolfe aus Gailenreuth in meiner Sammlung lässt sich schwerlich von dem frischen Unterkiefer eines im Salzburgischen geschossenen Wolfes, den ich besitze, unterscheiden.
Zu Folge solcher, vor mir liegenden deutlichen Beweisstücke gab es also in der Vorwelt eine Gattung von H yänen, Bären und Wölfen, welche von den jetzt noch lebenden Gattungen dieser Thiere sich schwer unterscheiden lassen.
Ob aber diese noch gegenwärtig lebenden Thiere Ab» kÖmmlinge jener aus der Vorwelt seyn mögen, oder ob sie nach der grossen Katastrophe, welche jene vorweltlichen von
48) Nova Acta Acad, Naturae Curiosorum. T. XI.
4g) Ossemens fossiles. Tome quatrieme: PI. XXVII. bis. fig. 5. 6 .
50) Reliquiae Diluvianae pag. ro5. Soemmerring has in his collection the head of a bear , from the cave of Gailenreuth, not di s tin guishab l e front the head of an existing species of brown bear from North America, which he had placed by the side of it for comparison. Ich muss nur bemerken, dass dieser Bärenschedel nicht ein Nord-Americanischer, sondern, wie ich angebe, ein Litthaui- scher ist.
51) Ossemens fossiles. Tome 4- pag> 35 7 . Sa ressemblance extreme avec nos ours bruns et noirs pourroit le faire considerer comme identique avec eux , mais cest precisement parcequil partage jusqua un certain point leurs caracteres , que je le regarde comme different.
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