rz6 Zwanzigstes Kapitel.
S. 23o. Z. 2. — gemeiniglich als sehr unvollkommene Eyer, in Folge einer Schwängerung angesehen ; allein man hat u. s. w.
Ebendas. Z. 5. — Transaktionen 337 ) 0 . 23 i. Z. 34. (Note) — werden. *)
Geschwulst im vnterleibe, in der Haare gewachsen waren. Memairs of tlie American Academy' of Al ts and Sciences 1735. Vol, 1.
337) For tlie Year 1789. Wiederholt Engrav. Fase. 9. Plate VII.
*0 Durch Hr. Colman habe ich erfahren, daß «nan bey der Untersuchung eines todten Wallachen, ein wenig unter der rechten Niere einen Balg fand, der eine fettige Materie, Haare und einige Zahne enthielt. Dreß bestätigt vollkommen die Wahrheit der oben angeführten Meinung.
Die Umstände, welche sich bey der Zergliederung ergaben, sind so auffallend und von Hr. Colman so bestimmt angegeben, daß ich die Erzählung davon mit seinen eigenen Worten wieder zu geben, mich veranlaßt finde:
„Ein brauner Wallach, sieben Jahre alt, zu den königli-^ eben Artilleriepferden in FVoolwich gehörig, wurde von einer ansteckenden und unheilbaren Krankheit, dem Rotz (glanders) befallen und ich ließ das Pferd tödten. Nachdem man die in fyefer Krankheit besonders intereffirten Theile untersucht hatte, öffnete Hr. Pc,civall, Veterinärwundarzt (dessen Kenntnisse die größte Lobrede verdienend zufällig die Bauchhöhle und entdeckte eine Geschwulst ohngefahr so groß wie ein Pferds- Hode, von länglicher Form, ein wenig unter der rechten Niere und durch einen langen dünnen Stiel lose an das Bauchfell angeheftet. Hr. Percivall, der nicht vermuthete, daß diese Geschwulst etwas Besonderes enthielt, entfernte sie; als er aber fühlte, daß die darin enthaltenen Theile von steiniger Natur waren, sägte er sie, vermittelst einer Säge der Länge nach durch. Jetzt fand sich, daß der äußere Balg der Geschwulst zwen kleine Pferdebackzähne und einen Schneidezahn mit einem Theil Knochen, der an diesen Zahn angeheftet war, und dem Kiefer glich, enthielt. Der Ueberrest der Geschwulst bestand aus ohngefahr zwey Dritttheilen Fett und einem Dritttheil Haaren von dunkler Farbe, die in einem besonder« Balg enthalten waren. Die Backzähne, die glücklicher Weise durch die Sage der Länge nach, bevnahe in der Mitte grtheilt worden waren , hatten dieselbe Anlage von Schmelz und Knochenmaterie, wie ggtürliche Pferdezähne. Von dem Hals deztGeschwulst sah man zwey sehr kleine Blutgefäße in die Substanz derselben gehen, die man aber nicht bemerkt hatte, bis sie durchschnitten worden waren. Da man die Geschichte des Thieres von seiner Geburt an nicht erfahren konnte, so kann ich nicht sagen, ob beyde Hoden vorher weggenommen worden waren, oder nicht.