Krankh. ErscheLniMZerl an der Milz. iQZ Mehrere kleine Milze.

Dieß ist eine Varietät in der natürlichen Bildung der Milz, die, wie ich glaube, bey keiner anderen Drüse des Körpers statt findet. Sie besteht aus ver- schiedenen kleinen Milzen, die neben der gewöhnlichen gebildet sind. Sie sind verschieden an Größe in ver­schiedenen Fällen; einige davon habe ich gesehen von der Größe einer welschen Nuß. Sie liegen in dem Netz, nahe am großen Ende des Magens, haben Blut­gefäße aus der Milzarterie und Vene und haben die­selbe Structur wie die gewöhnliche Milz. Wahrschein­lich macht es hinsichtlich des Nutzens der Milz keinen , Mferschied, ob sie aus einer Masse oder aus mehren getrennten Massen besteht.

'S. j 57. 3. 6. selten. Wir wissen, daß ein Thiör nicht allein am Leben, sondern auch anscheinend gesund bleiben kann, ohne Milz. Einigen Vierfüßern liat man die Milz künstlich ausgeschnitten, und es schien nicht, als ob es ihnen einigen Nachtheil bräch­te. 222 ) Auch die menschliche Mil; ist in einigen Fällen weggenommen worden und die Individuen haben sich nicht allein wieder erholt, sondern haben noch nachher eine gute Gesundheit genossen. Man darf sich daher picht wundern, haß Körper ohne Milz gebildet werden und ihre Lebensfunctionen ohne Störung fortfttzen können.

Zusätze.

0*157* 3* II. 1789* JJaller Elem. Phys, Tom. 6. p. 397* P a g* 4*9* Rob. Bree painful affeetions of the side from tumid Spleen. Med. chir.

-22) Mayer fn Bern. _ Exstirpation der Milz, aus einem Kater, schöpfe kein Resultat über die eigenthümliche Function dieses Organs aus diesem Versuche. Dupuy­tren wollte große Gefräßigkeit nach der Exstirpation irahrgenommcu haben, welches Mayer nicht fand.