Krankh. Erscheinungen an den Därmen. $t

öfters Ekel, Kolikschmerzen, und bisweilen Schwindel. Einige haben Husten, andere gelegenheitlich Convul- sionen.

Wenn Springwürmer in dem Masidarm befindlich find, so rst ein unangenehmes Gefühl und ein heftiges Jucken am After zugegen; ferner das Gefühl von Hitze in den Theilen, gelegenheitlich mit Stuhlzwang und schleimigen Stühlen. Der Schleim ist bisweilen mit Blut vermischt und oft gehen zugleich lebende Spring­würmer ab. *).

Die Zeichen, welche Concretionen im After beglei­ten, geben sich wahrscheinlich nicht immer deutlich za erkennen. Bisweilen sind Ekel und Erbrechen und öfters heftige Anfälle von Schmerzen an irgend einem Thcil des Leibes; oft auch Verstopfung und bisweilerr wässerige, schleimige und blutige Stühle vorhanden. Hat die Krankheit lange gedauert, so magert der Kranke gewöhnlich sehr ab, und dann fühlt man die Concre- rion, wie eine Kugel, wenn man mit den Fingern auf einen Theil der Gedärme drückt. Dieses sind die Hauptunterscheidungszeichen der Krankheit. Wenn sich die Kugel tief unten im Mastdarme befindet, so kann sie öfters, durch Zusammenpressen der Blase, Harn­verhaltung verursachen. In diesem Falle kann bis­weilen die Concretion mit einer Zange weggenommen werden. Bisweilen geht sie auch ohne künstliche Hül­fe ab.

Wenn sich Luft in nicht zu großer Menge in den Gedärmen angesammelt hat, so giebt sie sich durch eini­ges Vollseyn im Unterleib und dadurch zu erkennen, daß die Luft öfters ihre. Lage verändert. Bisweilen ist sie von einer Art von kollerndem Geräusch begleitet und

*) S. Med. Transact. x>£ the College. VoU I. P* 46.

Arch. zu BaMe's Anar. F