Krankhafte Erscheinungen an der Scheide. 2g§
Kunst weggenommen, so erhalt die Scheide, falls sie nicht eine zu lange Zeit ausgedehnt war, beynahe ihre natürliche Große wieder.
Sehr enge Scheide,
Gelegenheitlich fand man die Scheide, in Rücksicht ihres Queerdurchmeffers, sehr zusammcngezogen, durch einen Fehler in der ursprünglichen Bildung. Dieses kommt jedoch sehr selten vor.
Zusätze.
I. Die Fälle von einer doppelten Scheide, die man bey Gravel, Böhmer, Eisenmann findet, sind schon beym doppelten Uterus angegeben. ^^^3.)
H. Man sah den Uterus zurückgebogen, so daß seine vordere Flache nach hinten gerichtet war. 499 b.)
Hl. Man sah den Harnleiter sich in die Scheide endigen. « scc ) - ->
IV. Man sah die Scheide völlig verwachsen, wovon Sandiso rt 5 0 x ) Falle beschreibt.
498) Siehe Hiftoire de TAcademie des Sciences, ä Paris 1 748.— Sandifort Obfervatiönes anatomico pathologicae* Libr.II. —
■ • Richter chirurgische Bibliothek, Band VII.
499a) Diesen kann man noch beyfügen: ^
Callijen CoiiedUo Societatis Haunienfis, Volum. I. Seite 146. nttt.einer Abbildung. '
As/rrOEertatio, Obfervatiönes k^uaedam ad artem obftetri- ciam. Jenae j 784.
HaHer ttt ftUUlV Commentationibus in PraeleOiones in Boerhaavium. Tom. V. §. a. hat düVVN Mehrere Fälle ge-°
, sammelt. j '
Contigii tu Eschenbach's Auszügen aus italiänischen Zeitschriften. . ^
499b). Siehe Joh. Melitsch Abhandlung von der Umbem gungderGebährmutter. Prag 179c». 8.— und c>o/>R e trover- ; , fionis Uteri duoCaliis, illlLondon Medical Journal 1790.
50b), Schräder Obfervatiönes anatomicae. Obfervatione 8.
50k) Zn seinen Obfervationibus anatomico pathologicis. Libr. II.