%i6 Neunzehntes Kapitel.

und einen Knoten, außer dem Körper ausgeschnitten, her trachtet, ganz und gar keinen Unterschied zwischen ihnen finden könnte. Diese Art von Polypen, ist gar sehr am Umfang verschieden, indem einige nicht größer als eine welsche Nuß, andere hingegen größer als ein Kindskopf find. Er ist durch einen dünnern Theil oder Hals befestigt, welcher gar sehr an Größe, und Verhaltniß zu dem Körper des Polypen, verschieden ist. Der größte Polyp, den ich jemals sah, hing an einem Halse, der schwerlich dicker als ein Daumen war; und ich sah einen Polyp kleiner als eine Faust, der an einem Halse hing, welcher vollkommen so dick als die Handwurzel war.

Auck) die Stelle der Befestigung ist beträchtlich verschie­den. Am gemeinste» ist sie am Grunde des Uterus; allein sie kann an jedem andern Theile desselben statt finden. Ich sah einen kleinen Polypen, welcher just am inner» Theile der Lippe des Muttermundes fest hing. Hat der Polyp eine ansehnliche Größe, so ist gemeiniglich nur einer vor­handen; allein bisweilen sah ich zwey bis drey kleine Poly­pen. * 5 7 ) Eine andre Art von Polypen, findet im Uterus statt, welche aus einer klumpigen, unregelmäßigen, bluti­gen Masse, besteht, von der zackige Fortsatze hinabhangen. Schneidet man sie ans, so zeigt sie zwey verschiedene Er­scheinungen in Rücksicht der Struktur; die eine Erscheinung ist die von einer schwammigen Masse, die ans Blattern besteht, mit kleinen dazwischen befindlichen Höhlchen; die andere ist von einer sehr lockern Tertur, die aus sehr an­sehnlichen. unregelmäßigen.Höhlen besteht. Dieses sind die verschiedenen Varietäten von Polypen, die ich beobach­tet habe; allein, vielleicht mag cs andere geben, welche mir nicht vorgekommen sind. Offenbar muß, im Verhält­nis der Zunahme des Polypen, die Höhlung des Uterus er­weitert werden ^ und die nämliche Veränderung auch in der

» 57 ) .3$ hebe selbst Fälle auf, wo mehr als ein Polyp zugleich sich zeigt; dergleichen auch Walter am angezeigtttt Orte, auf per zweyten Tafel, Figur 2 . abbtldet.