17a Dreizehntes Kapktel.

' Mitte, sah ich bisweilen eine schwärzliche Flüßigkeit , 3 7 r > und dieses ist's wahrscheinlich, was die Schriftsteller mey- nen, wenn sie sagen, daß sie in der Höhle einer Neben- Niere eine tintengleiche Flüßigkeit gefunden hatten. In solchen Fallen, können wir annehmen, ist entweder die schwarzgefärbte Substanz in eine schwärzliche Flüßigkeit? verwandelt; oder erstere durch Einsaugung entfernt, und letztere dafür abgesetzt.

Man hat die Nebennieren Eiter enthalten gesehen. Kleine Steinkörnchen hat man in der Substanz der Nebennieren beobachtet. *'-'0

Beyde Erscheinungen sind sehr selten, und von mir nie beobachtet worden.

Zusätze des Herausgebers.

I. Merkwürdig ist Hewson's ^ ^Beobachtung, daß nämlich bey Kindern, die wenig Dirn haben > die Neben- Nieren klein sind. Dieses bestätigt-Cooper^ 73 ) durch zwey Fälle; M e ck e l 37 4 ) durch sechs Fälle ; desgleichen fand der Reeensent 37S ) in den Göttingschen gelehrten An^ zeigen, die Nebennieren in einem zeitigen hirnlosen Kinde nicht nur kleiner, sondern auch spitziger und von dunklerer Farbe. Auch Metzger 3?6 ) zu Königsberg fand in ei­nem si'ebenmonathlichen Kinde sehr kleine Nebennieren. Winslow 3 7 7 ) zu Kopenhagen will sie gar in solchen

*) Lieutaud. Tome I. p. 28 . 5 »

**) Lieutaud. Tome t. p. 286.

37O Selten fand ich dieses Ansehen in noch gan; frischen Lei­chen.

272) Siehe in deNkliilosoplncalTranlaörions, im fünf und Vtit* zigsten Bande, im jweyten Lheil, Seite 31;.

27z) Eben daselbst.

374) Siehe in seiner Note e, Seite 583. zu meiner Uebersetzung von A. Hallers Grundriß der Physiologie.

375) Seite 59.

276) Nach seinen Briefen an mich.

377) Nach Riegels Diflertatio de'ufu glandularum fuprarenalium 1 Scg. 8cc. Hafniae 1791. 4. §. 4.