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Krankhafte Erschemungett am Gekröse. 11 $

die Darme brandig, so findet man Portionen des Gekröses gemeiniglich in dem nämlichen Zustande. Die Erscheinun­gen, die man im Brande des Gekröses bemerkt, sind die­selben, die man in jedem andern Theile findet und die ich schon erklärt habe.

Die Saugaderdrüsen des Gekröses, findet man häufig scrofulös, und dieß ist gewöhnlicher der Fall in Kindern, als iu altern Personen. Wenn Saugaderdrüsen an dieser Krankheit leiden, so zeigen sie verschiedene Erscheinungen, die dem Fortgänge der Krankheit angemessen sind; sie sind vergrößert, und weicher anzufüblen, als im natürlichen Zu, stände. Schneidet man sie auf, so zeigen sie bisweilen die natürliche Struktur; allein weit häufiger verändert sie sich zum Theil in eine weiße, weiche, brbckliche Materie, die nicht selten mit Eiter untermischt ist. Wenn die Saug­aderdrüsen des Gekröses'im allgemeinen scrofulös und sehr im Umfang erweitert sind: so ist der Unterleib stark ge­schwollen, das Gesicht und die Gliedmaaßen hingegen sind merklich abgemagert. 233)

233) Siehe die klassische Schrift von Car . G. Th. Kortum de vitio fcrofulofo. Lemgo 1789. 8. und F. A- Weber von den Scropheln. Salzburg -793. 8 -

Ungeachtet ich mich in gegenwärtigemWerke auf dieKrank, heilen des Saugadersystems nicht insbesondere einlasse, so kann ich Heer doch die Bemerkung nicht übergehen, daß man gemeiniglich solche scrophulöö angeschwollene Drüsen für verstopft annimmr. Sowohl die Erfahrung, daß andere verstopfte Theile, z. B. die Nabelarterie, die Na­delvene, die Arterie, die man bey dem Aneurysma unter­bindet, oder Venen und Arterien, die nach Ablösung der Glieder wahrhaft verstopft werden, sich allemal ver­engern und nicht erweitern, als die Betrachtung, daß überhaupt wirklich verstopfte Theile im menschlichen Kör­per, sich durch keine Arzneymittel wieder öffnen lassen, hätte schon längst die Pathologen von dieser Behauptung zurück- vringen müssen, die, meines Wissens, sich auf keine ana­tomische Erfahrung gründet, sondern bloß der Theorie nach angenommen wird. Allein schon vor Mehrern Jahren sah ich, daß solche Drüsen nicht nur das Quecksilber nicht auf­hielten, sondern es vielmehr leichter durchliefen. Alle Theile der Drüsen, nämlich die Arterien, die Venen, Hre Gaugadern derselben, werden gleichmäßig durch einen di­ckem Saft ausgedehnt, wodurch nothwendig die natürii-

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