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Bauchwassersucht. 63

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schränkt ist. Ich sah verschiedne Beyspiele in Kindern un­ter zehn Jahren; doch ist sie weit gemeiner im Mittlern und im hohen Alter. Auch ist sie häufiger mi männlichen, als im weiblichen Geschleckt. Sammelt sich Master in ei­ner sehr beträchtlichen Menge in der Bauchhöhle an, so sind gemeiniglich die ZZantvenen des Unterleibes gar sehr vom Blut ausgedehnt; dieß kommt höchst wahrscheinlich, von dem Drucke des Masters auf die tiefer liegenden Ve­nen; doch bisweilen ist dieß kaum merklich, selbst wenn auch die Ansammlung von Wasser sehr ansehnlich ist. Die Haut am Nabel ist ebenfalls öfters aufgetrieben, und be­halt nach einem Drucke eine Stelle; doch ist dieß nicht alle­mal der Fall; bey vielen Gelegenheiten, kann man die Vortreibung kaum erkennen, wenn die Menge des Wassers sehr groß ist. Oeffnet man die Bauchhöhle, so sieht man eine größere oder geringere Menge einer wäßrigen Flüssig­keit, gemeiniglich von bräunlicher Farbe; doch ist die Farbe uach den Umstanden verschieden. Begleitet eine serrrhöse Leber die Wassersucht, so ist gemeiniglich das Wasser von gelblicher oder grüner Farbe. Dieß kommt von einer Bey-

ber> mehrerer Vcrderbung des Bluts, werden auch die Oeffnungen der Gesäße immer größer, und die nunmehr durchträufelnde Feuchtigkeit trübe, dick und stinkend, ja nicht selten so dick, daß sie einem gelblichen Eiter ähn­lich wird.

Ich habe freylich die Feuchtigkeit bey der Bauchwasser­sucht von der verschiedenen Beschaffenheit, welche Wa lt er so treffend schildert, angetrvffen; allein ich kann mich nicht überzeugen, daß die drckere Feuchtigkeit in dieser Gestalt, aus den Gesäßen des Bauchfells träufelt, sondern finde es wahrscheinlicher, daß sie erst durch's Stocken und durch die Wegführung der wässerigenTheile, mittelst der Saugabern, diese Dicke erhält. Ich habe nur zu oft eine völlig gleiche Flüssigkeit, nicht nur in der Höhle des Unterleibes, sondern auch in der Brusthöhle, ohne alle besondere Erweiterung des Bauchfells oder Brustfells gefunden. Daher scheust die Erklärung der Bauchwassersucht, durch ein geschwächtes oder gehindertes Linsaugungsgeschäft, noch immer wahr­scheinlicher.

Sollte wohl ein Körper wenige Stunden lang leben können, in dessen Unterleib eine trübe, dicke, stinkende Feuchtrgkett durchträuselte?