XII

Vorrede

pften Thatsachen die fernen und neuen Bemerkun­gen und die mit äußerster Vorsicht und Bescheid denheit abge faßten Beurtheilungen erschwerten meine Bemühungen, die Hauptsachen mit Vollkommenheit und Ausführlichkeit meinem Handbuche einzuweben, so sehr, daß ich mich entschloß, den Ter: in einer treuen, aber nicht zu wörtlichen Uebersehung zu lie­fern, um auf diesem Grunde künftig ftzrrbauen zu können.

Hierdurch erhielt ich Gelegenheit, vor der Hand auf die bequemste Weise meine eigenen pathologischen Beobachtungen einer schon vorhandenen Ordnung guzurechen.

Feste Ueberzeugung, daß Männer, denen es um Erlangung gründlicher Einsichten, und, wo mög- lichy anschaulicher Begriffe.in der Pathologie Ernst ist, es mir Dank wißen werden, wenn ich mich vor­züglich auf wirklich in Sammlungen annoch vorhan­dene kranke Theile des menschlichen Körpers, nicht aufbloße, oft unzuverlässige Autoritäten bezöge, mach­te, daß ich überall in den Noten anmerkte, wo ich einen gleichen Fall in der Natur sah, oder wo ich ihn gar selbst besihe.

Solchen Männern muß daran gelegen seyn, zu erfahren, wo sie dergleichen Originale in der Natur selbst betrachten, die Beschreibungen damit ver­gleichen, die gezogenen Schlüffe nachprüfen, das Un-