VI
Vorrede
utid zu bewirken, daß man von ihnen abgehe/ Ich gebe zu, daß gewisse Leute nicht allemal ihre Meynun- gen üufgeben, oder sse für falsch halten, -wenn sie auch Thatsachen beobachten, die nicht mit ihnen über- tzinstUnmen; allein zuverlässig bleiben sie doch das beste Mittel, Dieses zu- bewirken; die Veränderung, die sie auf die Individuen selbst hervorbringen, sey übrigens, welche sie wolle, so wird doch die gelehrte Melk überzeugt, die weniger Vvrurtheile zu bekämpfen hat.
Derjenige, der vorgängig sehr genau auf die Zufalle einer Krankheit, ohne sie selbst zu kennen, aufmerksam war, wird, wenn er den Körper nach dem Tode Untersucht und einige von den Erscheinungen findet,»die in dieser Abhandlung beschrieben sind, ans selbigen die Kenntniß der ganzen Krankheit erhalten. Er wird in den Stand gesetzt^ in ähnlichen Fällen sich selbst zu-führen, und auch andere zn unterrichten. Es kann ihn vielleicht auch ans eine passende Methode zur Behandlung leiten.
Derjenige, der sich mit den krankhaften Erscheinungen gut bekannt gemacht hat, wird fähiger, sowohl bey Leichenöffnungen seine Bemerkungen zu machen, als genauer zn entscheiden, in wie ferne die Zufalle und die Erscheinungen mit einander überein- stimmen; er wird in den Stand gesetzt, einen bestimmen! Bericht von dem, was er beobachtete, zu