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Vorrede

utid zu bewirken, daß man von ihnen abgehe/ Ich gebe zu, daß gewisse Leute nicht allemal ihre Meynun- gen üufgeben, oder sse für falsch halten, -wenn sie auch Thatsachen beobachten, die nicht mit ihnen über- tzinstUnmen; allein zuverlässig bleiben sie doch das beste Mittel, Dieses zu- bewirken; die Veränderung, die sie auf die Individuen selbst hervorbringen, sey übrigens, welche sie wolle, so wird doch die gelehrte Melk überzeugt, die weniger Vvrurtheile zu bekäm­pfen hat.

Derjenige, der vorgängig sehr genau auf die Zu­falle einer Krankheit, ohne sie selbst zu kennen, auf­merksam war, wird, wenn er den Körper nach dem Tode Untersucht und einige von den Erscheinungen findet,»die in dieser Abhandlung beschrieben sind, ans selbigen die Kenntniß der ganzen Krankheit erhalten. Er wird in den Stand gesetzt^ in ähnlichen Fällen sich selbst zu-führen, und auch andere zn unterrichten. Es kann ihn vielleicht auch ans eine passende Me­thode zur Behandlung leiten.

Derjenige, der sich mit den krankhaften Erschei­nungen gut bekannt gemacht hat, wird fähiger, so­wohl bey Leichenöffnungen seine Bemerkungen zu machen, als genauer zn entscheiden, in wie ferne die Zufalle und die Erscheinungen mit einander überein- stimmen; er wird in den Stand gesetzt, einen be­stimmen! Bericht von dem, was er beobachtete, zu