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Ganz besonders gab sich der Zeichner Mühe, diefs an der Stelle recht deutlich zu
machen, die zwischen 1 . 2. 3. 4» begriffen ist.
Wundärzte werden nach dieser der Natur treuen Abbildung leicht beurtheilen können, was für eine Richtung dem Messer zu geben ist, wenn sie, ohne unnöthige Blutungen zu veranlassen, allerhand Geschwülste ausschälen, Knochenstücke wegnehmen, den Thränensack öffnen, oder einen Abscefs aufschneiden wollen. Sie werden leicht finden, wie sie Blutungen bey Wunden dieser Theile am bequemsten und sichersten stillen können, und wo sie deren Quelle am nachdrücklichsten zu verstopfen vermögen.
A. Aeufserer oder tiefer Ast der Augenarterie, der aus der Augenhöhle
hervorkommt.
B. Innerer oder Hautast der nämlichen Arterie.
C. Fortsetzung des Stammes der Augenarterie, welcher aus der Augenhöhle
vortritt, um die Augenlieder zu versorgen, oder Augenlieder stämmchen. Aus ihm entspringt
a. die Augenbraunarterie , die mit einem Ast der Nasenarterie , die aus der Gesichtsarterie entspringt, den Oberaugenh'dhlbogen bildet. Aus diesem Bogen entspringen, aufser kleinem Reisern zum Muskel und zur Haut,
b . ein Zweig an die verschiedenen Theile der Stirne.
c. Ein Zweig, der theils sich in der Stirne verbreitet, theils mit Zweigen der
Schläfearterie 'zusammenmündet.
d. Ein Zweig an den Stirnmuskel.
e.fg.h. Vier Zweige, die mit Zweigen der Schläfearterie zusammenmünden. i. Ein Zweig, der mit einem Zweige der Schläfearterie zusammenmündet.
Ä. Fortsetzung des Augenbraunastes, der sich mit
l. L der mittleren Arterie des oberen Augenliedes verbindet.
m. Darauf kommt aus dem fortgesetzten Augenliederstämmchen (e)
?z. die obere Augenliedarterie, die sich bald in einen
o. oberen Ast, und
p. unteren Ast spaltet. Dieser untere Ast bildet den oberen Augenliedbogen und mündet durch einen ansehnlichen Zweig mit der unteren Augenliedarterie bey q, zusammen, nachdem er sich mit einem Zweige von der Thränen- arterie vereiniget hatte.
r. ferner den Ast, der mit der Nasenarterie zusammenmündet,
s. und die untere Augenliedarterie , die hinter dem Augenliederbande sich zum
unteren Augenliede begiebt, den unter en Augenliederbogen q, s. bildet;