— 488 —
lernd hinab. Seine Außenseite ist gewölbt und rauh. Am hintern Theile des Knöchels ist eine rollenförmige Furche für die Sehne des hintern Schienbeinmuskels; noch mehr nach hinten zu eine weniger merkliche Furche für die Sehne des langen Beugers der großen Zehe; am untersten Theile des Knöchels nach hinten zu eine Vertiefung für das Band, wodurch das Schienbein ^riit dem Fersebeine zufammenhält.
Das Schienbein scheint daher im Ganzen so gewunden, daß der innere Knöchel mehr vorwärts zu liegen kommt, als wenn er gerade unter dem rundlichen Seitentheile des obern Endes läge.
§- 557 -
Seine Substanz ist in der Mitte fester, und enthält eine Markhöhle. An den Enden ist sie schwammig. Eines der größten Löcher zeigt sich an der hintern Seite nicht weit unter der Queerlinie, an der die dritte Portion des Wadenmuskels sitzt, und ist die Mündung eines absteigenden Canals für Blutgefäße.
§. 558 .
Am Schienbeine sind an den schon genannten Stellen befestigt: der vierbäuchige Kniestrecker mittelst der Kniescheibe, der längste Schenkelmuskel, der schlanke Schenkelmuskel, der halbsehnige Schenkelmuskel, der Halbmembranöse Schenkelmuskel, der