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lernd hinab. Seine Außenseite ist gewölbt und rauh. Am hintern Theile des Knöchels ist eine rollenförmige Furche für die Sehne des hintern Schienbeinmus­kels; noch mehr nach hinten zu eine weniger merk­liche Furche für die Sehne des langen Beugers der großen Zehe; am untersten Theile des Knöchels nach hinten zu eine Vertiefung für das Band, wodurch das Schienbein ^riit dem Fersebeine zufammenhält.

Das Schienbein scheint daher im Ganzen so ge­wunden, daß der innere Knöchel mehr vorwärts zu liegen kommt, als wenn er gerade unter dem rund­lichen Seitentheile des obern Endes läge.

§- 557 -

Seine Substanz ist in der Mitte fester, und enthält eine Markhöhle. An den Enden ist sie schwammig. Eines der größten Löcher zeigt sich an der hintern Seite nicht weit unter der Queerlinie, an der die dritte Portion des Wadenmuskels sitzt, und ist die Mündung eines absteigenden Canals für Blut­gefäße.

§. 558 .

Am Schienbeine sind an den schon genannten Stellen befestigt: der vierbäuchige Kniestrecker mit­telst der Kniescheibe, der längste Schenkelmuskel, der schlanke Schenkelmuskel, der halbsehnige Schenkel­muskel, der Halbmembranöse Schenkelmuskel, der