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ime ist rundlicher und länger, und deshalb tiefer nach unten sich erstreckend; sein Hinterer Theil ist ge­wölbter. Beide sind von der Anlage einiger Sehnen höckerig. Ihre überknorpelten Endflächen sind vor- nen vereinigt, und zur Verbindung mit der Knie-- scheibe am äußern Knöchel höher, in der Mitte rollen- förmig vertieft, bis sie hinten durch einen tiefen rau­hen Ausschnitt, in welchem die Kreutzbänder sitzen, und d:e Kniekehlarterie nebst den Venen und Nerven sicher liegen, von einander abstehen. Unterwärts, wo sie auf das Schienbein passen , sind sie flacher.

Da sich der innere Knöchel nicht in entge­gengesetzter Richtung vom Kopfe befindet, so erscheint das Schenkelbein unterhalb gleichsam nach außen ge­wunden.

§. 549 «

Die Substanz des Schenkclbeins bildet in der Mitte des Körpers, wo sie fest und Licht ist, eine an­sehnliche Markhöhle. An den Enden, vorzüglich an dem untern Ende, ist sie schwammiger.

An den Enden des Schenkelbeins zeigen sich viele und große Löcher für Gefäße; in der Mitte des Kör­pers zeigen sich hinten an der rauhen Leiste ein Paar ansehnliche Löcher,, durch welche Arterien in den Kno­chen aufsteigen; auch zeigt das Schenkelbein von außen Liberall feine Furchen als Gefäßspuren.

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