§. 536 .

Don den Mittelhandbeinen endigt sich das des Daumens am frühesten; die übrigen werden im Fort­gänge breiter und dicker.

Die Mittelhand hat vornen und hinten fast einer­lei) Breite, ist am Rücken sowohl der Länge als der Oueere nach gewölbt, in der hohlen Hand so­wohl der Länge, als der Queere nach ausgeschweift, und dies , um so mehr, weil die vordere Reihe der Handwurzelknochen und die mit ihnen zusammengreif- fenden Enden der Mittelhandbeine wie die Steine einesGewölbesnach der hohlenHandzu schmälersind.

Ihr vorderer oder Fingerrand macht anden vier Fingern (außer dem Daumen) einen gegen die Finger hin gewölbten Bogen, in welchem das Mittel­handbein des Mittelfingers am meisten vortritt, Vas vom kleinen Finger aber am meisten zurücksteht.

Die vier Mittelhandbeine liegen mit ihren obern oder Handenden dicht an einander, und sehr straff auch an den Handwurzelknochen, so daß sie mit ihnen die Ausschweifung oder hohle Hand bilden, wodurch die Mittlern Mittelhandbeine tiefer zu lie­gen kommen. Die Enden der Handwurzel-und Mit- telhandbeine greiffen wechselseitig in einander; am weitesten erstreckt sich nach oben das Mittelhandbein vom Mittelfinger. An diesen Handenden ist das Mit-