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Bey der Supination dreht sich die Speiche auswärts oben (doch nicht so leicht, als bey der Pronation) um ihre Axe, unten hingegen rollt sie auf dem Ellenbogen.
Auch der Ellenbogen dreht sich während der Pronation und Supination fast unmerklich am obern Ende, aber sichtlich am Handende, besonders wenn das Ellenbogengelenk gebogen ist 8 .
ImRaume zwischen dem Ellenbogen und der Speiche liegt eine Sehnenhaut (§. 263.), welche der zu starken Rückwärtswendung Einhalt thut.
Sowohl die Pronation, als vorzüglich die Supination unterstützen wirgewöhnlich durch eine Drehung des ganzen Oberarms im Schultergelenke.
§. 532 .
Die Knochen Hand ist etwas länger, als breit, doch breiter als der Vorderarm, auch am Fingerende breiter, alsam Armende; geht fast in gleicher Breite und Dicke von der Handwurzel ab, wird allmählig in den Mittelhandbeinen breiter.
§- 533 -
Der Daumen stellt mit seinem Mittelhandbeine den kleinern Theil, der Rest den großem Theil der Hand vor.
8) Vicq. D’Azyr. Hist. dt U S®d*t8 dt Med. Pa*i» 1777- U. 1778. S- 258-