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daß Einarhmen befördern, wie man bep allen heftigen Einarhmungen, z. B. bep der Geburt und dem Stuhlgange sieht. Und da unser Körper während dem Einathmen schwankt/ helfen die Schulterblätter durch ihre Beweglichkeit den Körper im Gleichgewichte erhalten, besonders im Stehen. So £effett sie auch bey andern Gelegenheiten durch die Schwere der Gliedmaßen den Körper ins Gleichgewicht bringen; so beym Glitschen, Schwanken, Bücken, Fallen/ Lanzen. Sie können mit solcher Kraft zurückgezogen und festgehalten werden, daß man Leute sah/ die zwischen die Schulterblätter einen Strick faßten, und sich an selbigem in die Höhe ziehen ließen. Der Rumpf wird durch sie breiter und schmaler nach Erforderniß der Umstände; z. B. beym Drängen durch eine Volksmenge, oder beym Dutchkriechem — Der Rumpf wird durch sie bequemer zum Liegen auf der Seite. — Sie helfen zum Tragen auf der Schulter. — Sie schützen die Achseldrüsen. — Auch kann mittelst ihrer Beweglichkeit das Kind im Mutterleibe leichter die Kugelform annehmln 7 .
§. 52Y.
Das Schultergelenk des Oberarms hat
7) S- Win slow in den Mem. de l’Acad. des Sciences de Paris 1713 und 1726, Desgleichen Adolphi Dis?, de commodis ex Scapularum mobilitate lioniini oriuiv« dis. Ilalae 1759, 4.
S. Knochenlehre« G g