breit als dick, und von oben nach unten hin gedreht. Durch ihn wird das Schultergelenk von vorne, wie durch die Gräthenecke von hinten und oben geschützt.

§. 464,

Die hintere oder äußere Rückenfläche des Schulterblatts ist im Ganzen gewölbt, und ihre Rän­der meistens umgeworfen, über der Gräthe glatt, und für den Obergräthmuskel allsgeschweift, unter der Gräthe ziemlich für den Untergräthmuskel ausge­schweift, doch ungleich, meist an den Stellen erhaben, wo sie auf der vordern Fläche vertieft ist, und umge­kehrt vertieft, wo sie auf der andern erhaben ist.

§' 465.

Auf der hintern Fläche erhebt sich von der Ba­sis bis an den Hals hin die Gräthe (Spins), die queerlaufend allgemach höher und breiter wird, hin­ter dem Halft rundlich ausgeschweift und abgeglättet ist, bogenförmig, stark übers Gelenk, gleichsam mit einem Ausschnitte für die Sehne des Unterschulter, blattmuskels vorspringt, und sich mit einer stumpfen Ecke, der Gräthenecke oder dem Acromion endigt. Anfangs ist diese Gräthe sowohl oben als unten aus­geschweift, dann dreht sich die obere Fläche so, daß sie unterwärts schräg gegen den Hals schaut; ihre untere Flache ist daher im Verlaufe gewölbt, und ;vjrd wegen der Drehung im Aufsteigen attmählig die