394

vornen, weniger zur Seite, am wenigsten nach hin­ten neigen kann.

In aufrechter Stellung ruht der Rumpf vorzüg­lich auf dem Theile der Pfanne, der dem Därmstücke gehört.

§. 429.

Das große eyförmige Loch (koramen ovale sive thyreoideum), das zwischen dem Schaamstücke und Sitzstücke übrig bleibt, ist bald mehr, bald we­niger dreyeckig mit runden Winkeln, und durch eine sehnige Haut, bis auf einige Löcher zum Durchgänge eines Nerven und einer Arterie, geschlossen. Die längste Seite wird vom Sitzstücke, die kürzere vom absteigenden Aste des Schaamstückes, die kürzeste vom Horizontalaste des Schaamstückes gebildet. Sein Rand ist übrigens höckerig. Sein oberer Winkel ver­läuft sich schief nach innen und obem in einen Aus­schnitt oder halben Canal, an welchen die Sehnen­haut nicht gelangt.

S- 430.

Die Substanz des Hüftbeins ist am allerdicke- sien, wo es unmittelbar auf dem Schenkelkopfe ruht, das ist, an dem Theile des Darmstückes, der die Pfanne bildet; am dünnsten in der Mitte des Darm­stücks und in der Mitte der Pfanne. Wo diese Sub­stanz dicker ist, enthält sie Markzellen. Ueberhaupt